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Abwertungen verschleppt Die größten Blender im Dax

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Die größten Blender im Dax

Dax-Konzerne verschleiern ihre Ertragslage und verschleppen dringend nötige Abwertungen. Eine exklusive Untersuchung zeigt, wem Anleger noch trauen können, welche Unternehmen tricksen – und welche Risiken aus zu teuren Übernahmen noch drohen.

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Werner Baumann weiß, dass Übernahmen oft nicht halten, was sie versprechen. Der Bayer-Chef hat heute in den USA mit Massenklagen krebskranker Kunden gegen den von ihm übernommenen Saatgutriesen Monsanto zu kämpfen. Er saß schon bei einem anderen folgenschweren Bayer-Deal mit am Tisch. 2014 war das. Baumann war Finanzvorstand. Bayer, damals noch unter den drei wertvollsten Unternehmen im Dax, kaufte der amerikanischen Merck deren Sparte für rezeptfreie Medikamente ab. Fußpflege von Dr. Scholl’s und Coppertone-Sonnencreme gingen an Bayer – für umgerechnet 10,6 Milliarden Euro.

Viel zu viel Geld, wie Baumann in der neuen Bayer-Bilanz zeigen musste. 1,55 Milliarden Euro, rund ein Siebtel des an Merck einst überwiesenen Kaufpreises, musste Bayer auf die Sparte abschreiben. Die Geschäfte liefen nicht so wie erhofft.

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