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Angriff auf Raffinerie Warum Saudi-Arabien von der Öl-Attacke sogar profitieren könnte

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Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien, übernimmt offenbar eine immer wichtigere Rolle im Wüstenstaat – auch beim geplanten Börsengang Quelle: dpa

Saudi-Arabiens größte Öl-Raffinerie steht nach einer Drohnen-Attacke in Flammen, das Land fördert nur noch halb so viel wie zuvor. Anders, als man denken mag, könnte das für die Saudis aber sogar von Vorteil sein.

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Das Echo auf die neueste Eskalation im Öl-Konflikt in Saudi-Arabien ist nahezu einhellig: Der mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand ausgeführte Drohnen-Angriff zeige, wie verwundbar die Öl-Produktion Saudi-Arabiens, ja der ganzen Welt sei.  Der US-amerikanische Außenminister nennt den Zwischenfall auf Twitter gar „einen beispiellosen Angriff auf die Weltenergieversorgung“.

Wahr ist, dass der Konflikt im nahen Osten, sollte er weiter eskalieren, unabsehbare Folgen für den Ölpreis und das geostrategische Gleichgewicht hätte. Selbst Haushalte in Europa könnten das zu spüren bekommen. Wahr ist aber auch, dass, sollte die Eskalation doch ausbleiben, der Ölmarkt keine größeren Probleme befürchten muss.

Führen wir uns die Zahlen vor Augen: Mit dem zumindest temporären Aus der saudischen Raffinerie in Abqaiq verliert die Welt auf einen Schlag ein Zwanzigstel ihrer Ölproduktion. Im August produzierte Saudi-Arabien noch knapp zehn Millionen Barrel pro Tag. Fast 60 Prozent der saudischen Rohölproduktion fallen jetzt wegen der Attacke weg.

Öl im Überfluss

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