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Börse Auch Börsen-Evergreens können untergehen

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Börse Frankfurt Quelle: dpa

Investoren hinterfragen Geschäftsmodelle, die lange funktioniert haben, irgendwann nicht mehr. Das beschert ihnen Kursverluste, wie Beispiele zeigen. Jetzt ist Vorsicht bei den Börsenlieblingen Fresenius und FMC geboten.

Zu den ungeschriebenen Gesetzen der Börse gehört, dass sich Investoren eigentlich auf nichts und niemanden anderes verlassen sollten als auf ihre eigene Analyse. Doch die Regel halten viele nicht ein. Sie greifen auf externe Analysen zurück. Das schadet nicht, solange diese nur Beiwerk für die eigene Entscheidung sind. Vielfach ist die Realität aber eine andere als die der Analysten. So war bei denen und damit an der Börse Nokia ein Jahrzehnt lang sakrosankt. Weltmarktführer bei Handys – „kannste blind kaufen“.

Noch länger galt dieser Rat für General Electric, das lange Zeit wertvollste Unternehmen an der Börse überhaupt. „Kannste immer kaufen“, bester Konzern überhaupt, Gründungsmitglied des Dow Jones im Jahr 1896 sogar, ist nie schiefgegangen. Ging doch schief. Anleger liegen mit beiden Aktien längst tief im Minus. Bei Nokia mit aktuell über 90 Prozent, vom Hoch gerechnet, bei General Electric mit 75 Prozent.

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