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Börsendebüt „Die DWS setzt die Fehler der Deutschen Bank fort“

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Deutsche Bank: Fondstochter DWS geht an die Börse Quelle: PR

Gehaltsexzesse überschatten den Börsengang der Fondstochter der Deutschen Bank. Doch zwei gute Gründe sprechen für den Kauf der DWS-Aktie.

Dass ein Zehn-Millionen-Euro-Mann vor ihnen steht, wussten die Fondsmanager am vergangenen Montag noch nicht. Nicolas Moreau, Chef von Deutschlands größter Fondsgesellschaft, der Deutsche-Bank-Tochter DWS, hatte vor dem Börsengang, geplant für den 23. März, zum Investoren-Lunch in den noblen Frankfurter Hof geladen.

Gute Storys, Wachstumschancen und Alleinstellungsmerkmale präsentieren Börsenaspiranten zu solchen Anlässen – normalerweise. Moreau fiel das schwer. Vor ihm saßen Mitarbeiter seiner ärgsten Konkurrenten, vom Volksbanken-Fondshaus Union Investment etwa. Die Aktienanalysten, Fondsmanager und Verwalter von Familienvermögen kennen die Tücken des Geldverwaltergeschäfts genau. Sie jagen Moreau nicht nur Kunden und lukrative Großanlegermandate ab, sondern auch Fondsmanagertalente. Und sie wissen häufig besser als er, welche DWS-Fonds Top-Performer sind und welche gerade durchhängen.

 
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