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Deutsche Börse Auch Herr Faber muss gehen

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Die Ermittlungen gegen Börsenchef Carsten Kengeter sollten personelle Folgen haben – bis hin zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

Carsten Kengeter (l), Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG, und der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Faber. Quelle: dpa

Eva-Maria Livesey-Wardle hat Mut bewiesen– und sich um das Ansehen des deutschen Finanzplatzes verdient gemacht. Die Richterin am Amtsgericht Frankfurt lehnte den fein ausgekungelten Deal zwischen der Staatsanwaltschaft Frankfurt, der Deutschen Börse und deren Chef Carsten Kengeter ab. Es sollte zwar elf Millionen Euro Buße geben, von denen Multimillionär Kengeter aber nur eine halbe Million hätte übernehmen müssen. Das Urteil von Livesey-Wardle: Die Staatsanwälte dürfen das Verfahren wegen Insiderhandel gegen den Börsenchef vorerst nicht einstellen. Im Gegenteil: Sie sollen weiter ermitteln.

 
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