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Deutsche Börse Desaster für den Finanzplatz

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Die Aufsichtsbehörden sollten den Ausverkauf der Deutschen Börse nach London unbedingt verhindern.

Deutsche Börse. Quelle: dpa

Seit dem 1. Juni liegt das Übernahmeangebot der HLDCO 123 an die Aktionäre der Deutschen Börse vor. Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine Londoner Holding, zu deren Töchtern die Deutsche Börse und die Londoner Börse werden sollen. Deren Aktionäre sind vor allem internationale institutionelle Investoren. Das Ergebnis ist vorgezeichnet: In fünf Jahren wird kein deutscher Aktionär mehr an der Holding beteiligt sein. Begleitet wird das Angebot durch Worthülsen und verbales Geklingel im Markt. Geplant sei ein weltweit führendes Marktinfrastruktur-Unternehmen mit Sitz der Konzernleitung in London.
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Dabei sollte man bedenken, dass auch alle Beteiligungsgesellschaften der Deutschen Börse auf die Holding übergehen, angefangen bei der Terminbörse Eurex bis hin zu Clearstream. Letztere wickelt Markttransaktionen ab und verwahrt Wertpapiere, eine enorm sensible Aufgabe.

 
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