Deutsche Börse Verborgene Werte heben

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Ein Teilverkauf der Börsentochter Eurex würde Aktionären viel mehr bringen als die vergeigte London-Fusion.

Carsten Kengeter, CEO der Deutschen Börse. Quelle: REUTERS

Der Boden schien bereitet. Carsten Kengeter, Chef der Deutschen Börse, und Aufsichtsratschef Joachim Faber verkaufen die Börse nach London und sichern sich Spitzenjobs im neuen Börsenkonzern. Banken und Berater stützen den Deal, kein Wunder, sie verdienen daran viele Millionen. Mächtige Fonds greifen nicht ein, sie sind ja bei beiden Börsen investiert.

Der Brexit und Ermittlungen gegen Kengeter wegen Verdachts auf Insiderhandel mit Börsenaktien haben den Plan allem Anschein nach zerlegt. Zum Glück. Die Kontrolle über die Börse bleibt im Lande. Anleger tragen es mit Fassung, von einer Flucht aus der Aktie der Börse ist nichts zu sehen. Das spricht dafür, dass der Deal für Aktionäre unvorteilhaft war.

 
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