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Deutsche Börse Wie Carsten Kengeter eine Drohkulisse aufbaut – und was davon stimmt

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Um die Fusion mit der Londoner Börse voranzutreiben, malt Börsenchef Carsten Kengeter in einem Brief an Aktionäre ein Horrorszenario – wer seine Aktien nicht freiwillig hergibt, dem droht der Entzug von Aktien, Gewinnen und mehr. Worauf sich Aktionäre der Deutschen Börse einstellen müssen.

börse Quelle: dpa

Das sei „kein guter Stil“, schimpft Helmut G. aus Hamburg über den Brief, den er jüngst von Carsten Kengeter erhalten hat. Der Chef der Deutschen Börse zeigt darin vor seinen Aktionären ein Horrorszenario auf. Die Rede ist von einem Beherrschungsvertrag, der zwangsweisen Übertragung von Aktien und davon, dass Anleger nicht mehr an Gewinnen der Börse partizipieren könnten, wenn sie ihre Aktien behalten. „Die Börse will uns Investoren wohl einen Schrecken einjagen, damit wir unsere Aktien schnell tauschen“, sagt der Anleger. Kengeter will die Deutsche Börse mit der London Stock Exchange fusionieren. Eine neue englische Muttergesellschaft fordert Aktionäre daher auf, ihre Anteile an der Deutschen Börse bis zum 12. August um 24 Uhr gegen Aktien der neuen Gesellschaft zu tauschen. Worauf sich Aktionäre, die das nicht tun, einstellen müssen, hängt davon ab, wie viele Anteile die Mutter zusammenbekommt.

75 Prozent: Die Mindestdividende lockt

 
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