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Fonds Fischer, Pesarini, Kraus: Manager auf Abwegen?

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Der frühere Vorzeige-Fondsmanager Neil Woodford fand für die vielen kleinen Aktien, in die er zuvor investierte, keine Abnehmer mehr. Quelle: VIA REUTERS

Die britische Fondsbranche wird erschüttert vom Absturz eines Fondsmanagers, der in zu kleine Aktien investierte, die er nicht schnell genug verkaufen konnte. Besteht die Gefahr auch bei in Deutschland beliebten Fonds?

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Nach dem Woodford-Debakel in Großbritannien, wo Milliarden an Anlegergeldern eingesperrt sind, weil der Fondsmanager aus einst gekauften Aktien nicht mehr aussteigen kann, wird auch hierzulande mehr über die Liquidität in Fonds diskutiert. Welche Fondsmanager fahren in Deutschland einen heißen Reifen und investieren Milliardensummen in kleine Aktien? Wo kann es noch zu einer Liquiditätskrise kommen?

Neil Woodford haben viele Anleger eine jahrzehntelang gute Performance zu verdanken. Aber plötzlich konnte er ihnen kein Geld mehr zurückzahlen, weil er für die vielen kleineren Aktien, die er gekauft hatte, an den Börsen keine Abnehmer mehr fand. Auch zu sehr niedrigen Kursen nahm ihm die offenbar niemand ab – eine typische Liquiditätsklemme und bei Fonds nicht neu. Risikomanager sollen das verhindern, ebenso sollen höhere Cash-Reserven in Fonds vor Engpässen schützen. Zudem verlangen die Fondshäuser teilweise Rücknahmeabschläge von Großanlegern, um die vom Ausstieg abzuhalten.

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