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Gefahr am Aktienmarkt Das China-Risiko im Dax

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Der Jahresauftakt an den Börsen mahnt zur Vorsicht. Neben China lasten der Nahe Osten und der Rohstoffverfall auf den reichlich teuren Papieren.

Chinesische Börsendaten Quelle: dpa

Gut gemeint, schlecht gemacht: Mit einer Ende 2015 eingeführten Börsenregel wollte die chinesische Regierung Anleger vor horrenden Verlusten schützen. Der Aktienhandel sollte für 15 Minuten aussetzen, sobald der Markt an einem Tag um über fünf Prozent fällt. Sollten die Kurse danach um weitere zwei Prozent fallen, endet der Handel automatisch. Verluste sollten so begrenzt werden. Doch die Börsianer spielten nicht mit, wollten um jeden Preis noch vor dem Zwangsstopp verkaufen. Zwei Mal binnen einer Woche zog Chinas Börsenaufsicht danach die Bremse. Der letzte Handel unter der Notoption dauerte 29 Minuten.

Mangelnde Flexibilität kann man China nicht vorwerfen. Weil das Experiment der Handelsaussetzung die Schwankungen nicht dämpfte, sondern beschleunigte, wurde die Regelung flugs gekippt. Daraufhin beruhigte sich Chinas Börse tatsächlich wieder, vorerst.

 
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