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LVMH Warum der reichste Mann Europas günstig an Tiffany kam

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Mega-Deal: Der französische Luxusgüterkonzern LVMH wird den US-Edel-Juwelier Tiffany übernehmen. Quelle: REUTERS

Geschickt nutzt der französische Luxusgüterkonzern LVMH die Gunst der Stunde und schnappt sich den Edeljuwelier Tiffany & Co. Die LVMH-Aktie wird davon profitieren.

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Es ist der teuerste Deal in der Luxusgüterindustrie aller Zeiten. Der französische Luxusgüterkonzern LVMH legt für den Edeljuwelier Tiffany & Co. 16,4 Milliarden Dollar Cash auf die Ladentheke. Einschließlich Schuldenübernahme errechnet sich ein Transaktionswert von 17,9 Milliarden Dollar. Das ursprüngliche Angebot von 120 Euro pro Tiffany-Aktie hatte LVMH zweimal aufgestockt – auf letztlich 135 Euro.

Zu viel zahlt der weltgrößte Luxusgüterkonzern nicht für das 1837 gegründete Traditionshaus. So sieht es auch die Börse. Die LVMH-Aktie stieg nach der Vollzugsmeldung des Deals an in Richtung ihres Rekordhochs. Einige Analysten hatten Übernahmepreise jenseits von 140 Dollar auf dem Zettel.

Finanziert werden soll die Übernahme mit der Ausgabe von Anleihen. Das dürfte angesichts des Tiefzinsumfelds ein Spaziergang werden für LVMH-Großaktionär Bernard Arnault. Der mit einem geschätzten Reinvermögen von 100 Milliarden Dollar reichste Europäer und drittreichste Mann der Welt kontrolliert gut 47 Prozent des Aktienkapitals.

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