Microsoft/LinkedIn Der Kampf um den Datenschatz tobt

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Für 26 Milliarden Dollar kauft der Software-Gigant Microsoft das Karrierenetzwerk LinkedIn. Das sind 50 Prozent Aufschlag auf den Börsenkurs. Was ist an LinkedIn so wertvoll?

LinkedIn-Schriftzug und Microsoft-Schriftzug. Quelle: REUTERS

Die meisten der 10.000 Mitarbeiter von LinkedIn schlafen noch, als die Nachricht in anderen Teilen der Welt einschlägt. Weiße und blaue Luftballons in den Unternehmensfarben schmücken am frühen Montagmorgen den Firmencampus im Shoreline Technology Park in Mountain View, Silicon Valley. Es ist „intern orientation day“: Praktikanten sollen in alle Abteilungen reinschnuppern. Niemand ahnt, dass er sich bald womöglich extern orientieren muss, wenn er oder sie etwa „ausschließlich im Kapitalmarktteam arbeitet“, wie Firmenboss Jeff Weiner in einer Mail schreibt.
Weiner ist früh wach heute. Um fünf Uhr früh lassen er und Microsoft-Chef Satya Nadella die Bombe platzen: Microsoft kauft das weltweit führende Karrierenetzwerk für 26,2 Milliarden Dollar. Selbst für die an große Zahlen gewohnte US-Techindustrie ist das viel. Es ist der mit Abstand größte Firmenkauf, den Microsoft je getätigt hat, teurer als die drei bisher größten Zukäufe Skype, Nokia und aQuantive zusammen.

 
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