Snap-Börsengang Nach der Snapchat-Party kommt der Kater

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Der Börsengang des Chatanbieters Snap war ein Meisterstück – der Banken. Für einen echten Erfolg fehlt die Basis.

Snapchat Quelle: AP

Glückwunsch, Morgan Stanley, Goldman Sachs, JP Morgan und, ja, selbst an die Deutsche Bank. Für den Börsengang des Unternehmens Snap aus Los Angeles, das hinter dem Chatdienst Snapchat steht, verdient ihr alle Respekt. Es war ein Meisterstück – zumindest aus Sicht eurer Auftraggeber. Jetzt aber verliert die Erfolgsstory schon wieder an Glanz, und es gibt kaum Hoffnung auf rasche Besserung.

Viele in der Internetbranche hatten erwartet, dass der Börsenstart Anfang März direkt schiefgehen würde. Nicht nur, weil die Snap-Gründer darauf beharrten, nur Aktien ohne Stimmrecht abzugeben, ein Novum bei einem IPO. Sondern, weil die Anziehungskraft von Snap nachgelassen hat. Der Chatdienst, bekannt geworden durch seine Foto- und Videobotschaften, die sich nach dem Betrachten automatisch löschen, gewinnt kaum noch neue Nutzer. Twitter, dessen Aktie vor sich hin dümpelt, lässt grüßen.

 
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