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Solide und teuer Was der Knorr-Bremse-Börsengang taugt

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Lukrative Prüfung: Bei der Wartung des russischen Schnellzugs Sapsan verdient Knorr-Bremse mit. Quelle: PR

Züge und Lkw brauchen Bremsen, selbst wenn sie autonom fahren. Der riesige Börsengang des Weltmarktführers Knorr-Bremse gilt als Test für den Aktienmarkt.

Nun also doch. Mit 77 Jahren schickt Heinz Hermann Thiele seinen Bremsenhersteller Knorr-Bremse aufs Parkett. Schon vor gut 20 Jahren, mitten im Boom des Neuen Markts, liebäugelte Thiele mit einem Börsengang, Investmentbanker buhlten bereits um die Gunst des eigensinnigen Firmenpatriarchen. Damals aber galten Unternehmen wie der Münchner Zulieferer als uncool, hip war nur die New Economy. Thiele musste seine Börsenträume vorerst abblasen. Ganz anders heute. Bis zu 4,2 Milliarden Euro könnte Thiele jetzt einnehmen.

Knorr-Bremse wäre damit der größte deutsche Börsengang des Jahres und ein sicherer Kandidat für den MDax. Investoren mögen das hochrentable, stabile Geschäft mit Bremssystemen für Züge und Lkw. Dafür müssen sie neben einer hohen Bewertung in Kauf nehmen, dass Thiele noch die Strippen zieht.

 
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