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Allianz Global Wealth Report 2018 Private Nettovermögen in zehn Jahren verzehnfacht

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Moderne Architektur vor dem Hintergrund eines alten Viertel in Peking - der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ist auch in Statistiken zum privaten Vermögen deutlich.

Seit dem Jahr 2000 hat sich das Nettovermögen der privaten Haushalte weltweit verzehnfacht. Größte Gewinner sind die Chinesen – noch vor den USA. In Ländern wie Deutschland könnte es aber gerechter verteilt sein.

Schon im Vorwort der jährlichen Studie zum weltweiten Vermögen der privaten Haushalte, dem Allianz Global Wealth Report, bricht Allianz-Chef Oliver Bäte eine Lanze für die in Verruf geratene Globalisierung: Dass sich das Geldvermögen der privaten Haushalte abzüglich ihrer Schulden in den vergangenen beiden Jahrzehnten verzehnfacht hat, sei vor allem der Globalisierung zu verdanken. Die wirtschaftliche Öffnung Chinas und der ehemaligen Ostblockstaaten sei die Initialzündung dafür gewesen. Populismus und Protektionismus, wie ihn US-Präsident Donald Trump derzeit praktiziert, seien eine Bedrohung für die Grundlagen unseres Wohlstandes.

Bäte räumt im Vorwort ein, dass der Bericht auch die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – vor allem in den USA – bezeuge. Doch sei die Verteilung des Wohlstands Aufgabe der Gesellschaft. Bäte fragt deshalb: "Lässt sich die Verteilung des Wohlstands gerechter gestalten, wenn seine Quellen zum Versiegen gebracht werden?"

 
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