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Anlegers Albtraum Wie hart die Krise der Schwellenländer die Weltwirtschaft trifft

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Geldanlage: So schützen sich Anleger vor der Türkeikrise Quelle: Matthias Seifarth

Die Türkeikrise verunsichert Wirtschaft und Finanzmärkte. Zu Recht. Denn Probleme gibt es in vielen Schwellenländern – und die sind inzwischen so wichtig, dass ihre Probleme alle angehen. Wie Anleger sich schützen.

Nicht zweifeln, nicht verzweifeln. Stattdessen weitermachen, immer weiter. „Das Wichtigste ist, dass die Leute unsere Hemden kaufen“, sagt Yaşar Ayaydin: „Solange sie das tun, haben wir nichts zu befürchten.“ Ayaydin und sein Bruder haben Tudors vor zehn Jahren gegründet. Der Textilhersteller mit 200 Filialen gehört zu den größten in der Türkei. Im Büro von Ayaydin hängt ein Bild des Staatsgründers Kemal Atatürk; vom gleichnamigen Flughafen in Istanbul donnern Maschinen alle fünf Minuten über ihn hinweg. Das Unternehmen unterhält Zweigstellen in mehreren Balkanländern, „der Wert unserer Importe hält sich in etwa die Waage mit unseren Exporterlösen“, sagt Ayaydin. Auch die Kredite in Euro und Dollar können deshalb bedient werden. Und „die Währung, die wird sich schon wieder erholen“.

 
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