Bankanleihen Italienische Verhältnisse in deutschen Depots

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Sparer gelten als Risikomuffel, lieben aber Bankanleihen. Mit denen holen sie sich ausgerechnet die falschen Risiken ins Portfolio.

Geldscheine. Quelle: dpa

Als Italien seine Banken mit Milliarden rettete, war die Kritik in Deutschland groß: Der italienischen Staat habe nur deshalb einspringen müssen, weil zuvor Italiens Banken jahrelang ungestört nachrangige Anleihen an Privatkunden begeben durften. Da diese im Krisenfall einer Bank als Erstes ausfallen, sah sich die Politik zur Unterstützung der Privatanleger gezwungen. So was, da waren sich deutsche Politiker und Ökonomen sicher, wäre in Deutschland nicht passiert. Doch das stimmt so nicht. Italien ist in diesem Fall näher, als man denkt: Jedenfalls haben Sparer hierzulande laut dem obersten deutschen Finanzaufseher, BaFin-Präsident Felix Hufeld, kräftig in Papiere investiert, die bei Bankenpleiten nicht unter den Schutz der Einlagensicherung fallen.

 
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