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BlackRock-Kapitalmarktstratege Lück „Die Unsicherheit muss in den Depots abgebildet werden“

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Die aktuell steigenden Aktienkurse sind kein neues Goldlöckchen-Szenario, sagt Martin Lück.

Der Kapitalmarktstratege des US-Fondsriesen Blackrock, Martin Lück, über Börsenmärchen, Schwächen Europas und den plötzlichen Konjunkturaufschwung in China.

WirtschaftsWoche: Herr Lück, die Aktienkurse steigen so, als hätte es die große Angst um eine Rezession 2018 nicht gegeben. Kommen jetzt wieder alle und reden vom Goldlöckchen-Szenario?
Martin Lück: Nein, im Moment nicht. Das ist ein Szenario, in dem die Märkte genau die richtige Balance haben. Bei den Angelsachsen ist das Märchen von Goldilocks populär und deshalb reden alle gerne vom Goldlöckchen-Szenario. Aber das gab es zuletzt im Jahr 2017. Damals war das Wirtschaftswachstum in vielen Teilen der Welt stark, die Unternehmensgewinne hoch und es gab kaum Preissteigerungen. Ein solches Szenario haben wir jetzt nicht mehr, weil sowohl das Wachstum deutlich nachgelassen hat als auch die Zinsen inzwischen höher sind. 2018 war ein Jahr des Übergangs. Da haben sich die Parameter geändert und deswegen haben die Finanzmärkte darauf auch so erschreckt reagiert, weil das im Grunde die Vertreibung aus dem Paradies war.

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