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Digitalwährungen Der Schreck aller Finanzpolitiker lässt den Westen wieder mal alt aussehen

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Mark Zuckerberg umringt von Fotografen Quelle: Getty Images

Facebook plant mit Libra eine eigene Währung, China prescht mit dem Plan eines digitalen Geldes voran. Damit steht für den Westen die staatliche Souveränität auf dem Spiel. Wie reagiert die Europäische Zentralbank?

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Bertrand Perez und Tomer Barel wissen offenbar genau, was zu tun ist – und sie agieren sehr geschickt. Als die beiden Abgesandten von Facebooks geplanter Digitalwährung Libra vor gut einer Woche den Experten im Bundestag Rede und Antwort stehen, geben sie sich bescheiden, zurückhaltend, ja geradezu idealistisch.

Im Grunde gehe es um ein neues Zahlungssystem, nichts weiter, wie bei einer Kreditkarte, sagt Perez, Mitglied der Libra Association, die Facebook in der Schweiz gegründet hat. Libra stelle auch eine Chance zur monetären Emanzipation von 1,7 Milliarden Menschen weltweit dar. Sie verfügten bislang nicht über ein Konto, könnten künftig auf ein Onlineportemonnaie zugreifen. Für Libra-Nutzer im Westen wiederum habe die Währung den Vorteil, die Kosten für Transaktionen deutlich zu senken. Im Übrigen sei man natürlich in Kontakt mit den Aufsichtsbehörden und werde selbstverständlich mit den Regierungen zusammenarbeiten.

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