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Direktinvestitionen Globaler Umbruch

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Quelle: Illustration: Johanna Walderdorff

Die Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen gehen weltweit zurück, 2018 brachen sie um 27 Prozent ein. Was der 3D-Drucker damit zu tun hat.

Peter Funke hat es kommen sehen. Direkt nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump begann der Geschäftsführer des Kölner Umwelttechnikspezialisten Steinert in den USA eine kleine Produktion aufzubauen. Seit Mitte 2017 stellt die Firma in Walton/Kentucky, wo die Firma zuvor nur eine Serviceniederlassung unterhielt, sogenannte Wirbelstrom-Scheider her, die mit Magnetfeldern metallische Wertstoffe aus Abfall herausfiltern. Produktionswert: mehrere Millionen Euro im Jahr. „Für den Fall eines Handelskriegs haben wir zumindest ein wenig vorgesorgt“, sagt Funke. Und macht klar, dass bei einer Eskalation weitere unfreiwillige Investitionen folgen könnten: „Sollten irgendwann auch Strafzölle auf Maschinen und Anlagen erhoben werden, müssten wir unsere Produktion in den USA weiter ausbauen“, so der 52-Jährige. Auch wenn es ihm „sehr gegen den Strich geht, so auf Trumps America-first-Strategie reagieren zu müssen“.

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