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Einblick
Wie nach jeder Großpleite fordern Verbraucherschützer auch nach dem P&R-Debakel wieder strengeren Anlegerschutz. Quelle: imago

Finanzielle Aufklärung muss auf den Lehrplan der Schulen

Nach der Pleite des Container-Finanziers P&R verlangen Verbraucherschützer erneut schärfere Gesetze für den grauen Kapitalmarkt. Doch das bringt nichts.

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Manchmal passieren Dinge, die wirken wie extra inszeniert. US-Präsident Donald Trump lässt beinahe täglich die Kavallerie gegen den Freihandel ausreiten. Am liebsten würde er auf jeden und alles mit Strafzöllen schießen, weil jeder und alles so unfair zu ihm ist. Und mitten im heranziehenden Handelskrieg geht prompt Deutschlands größter Container-Finanzier P&R pleite. Ausgerechnet dieses Symbol der Globalisierung mit einem Leergewicht von rund 3800 Kilogramm verantwortet nun bei deutschen Anlegern ein Loch im Privatvermögen.

Selbstverständlich haben die beiden Geschichten nichts miteinander zu tun. Auch Horst Seehofer dürfte seine Finger nicht im Spiel haben – selbst wenn sein neues Heimatministerium natürlich die Sehnsüchte nach der beschaulichen Existenz im streng nationalen Rahmen bedient. Die Globalisierung gehört nicht zu diesem Deutschland.

Hingegen ist es kein Zufall, dass wieder 50.000 Anleger mit einem milliardenschweren Investment baden gehen. Warum das so ist, darüber gehen die Meinungen allerdings weit auseinander.

 
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