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Fintechs Wie neue Apps mit Ihren Kontodaten Geld verdienen

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Benjamin Michel entwickelte mit Zwillingsbruder Alexander (links) die App Finanzguru. Quelle: Dwins/Mario Andreya

Banken kooperieren mit Start-ups, die via Smartphone-App etwa automatisch Strom- und Telefonverträge optimieren. Nutzer müssen dafür ihre Kontodaten freigeben. Der Service hat aber einen Schönheitsfehler.

Frank Broer will den Deutschen helfen, fürs Alter vorzusorgen. Eine vierköpfige Familie könne im Schnitt 2000 bis 3000 Euro pro Jahr sparen, wenn sie zu günstigeren Energieversorgern, Telefonanbietern und Versicherern wechseln würde, sagt der Geschäftsführer des Start-ups MoneyMap in Berlin. Und mit dem Geld könnten sie besser fürs Alter vorsorgen.

Dafür, verspricht Broer, reichen ein paar Minuten und wenige Klicks: Wenn Bankkunden MoneyMap Zugriff auf ihr Konto gewähren, identifiziert die Software laufende Ausgaben – von der Haftpflichtversicherung bis zum Stromvertrag – und schlägt günstigere Alternativen vor. Auf Wunsch können Kunden sofort wechseln, ohne Papierkram und kostenfrei.

Zwei Banken machen schon mit: HVB und Berliner Sparkasse empfehlen seit einigen Monaten die Dienste des Fintech-Unternehmens. „Dank der Partnerschaft mit MoneyMap profitieren unsere Kunden erstmals in Deutschland von einem automatischen Vertragshelfer für ihre Haushaltskosten“, verspricht HVB-Vorstand Peter Buschbeck zum Start der Kooperation.

 
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