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Geldpolitik Mario Draghis Hypothek

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Der EZB-Tower in Frankfurt Quelle: imago

Das Zinsgefälle zwischen den USA und der Euro-Zone steigt. Das hat Folgen – vor allem, wenn die nächste Krise kommt.

Es gibt Termine im Kalender, die sich Analysten dick markieren. Am kommenden Donnerstag ist so einer, dann trifft sich die Führungsriege der Europäischen Zentralbank (EZB), um über die Geldpolitik in der Euro-Zone zu beraten. Zwei Wochen später kommt dann die US-Notenbank Fed zusammen. Was bei den Sitzungen herauskommen könnte, zeichnet sich bereits ab: Die Fed dürfte die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöhen und damit das Startsignal geben für zwei bis drei weitere Zinsschritte in diesem Jahr. Die EZB hingegen macht höchstwahrscheinlich nichts. Beobachter rechnen bestenfalls mit ein paar Sprachgirlanden, die den Märkten eine vorsichtige Normalisierung der Geldpolitik suggerieren sollen. Die Leitzinsen, so hat EZB-Boss Mario Draghi angedeutet, dürften frühestens im Verlauf des Jahres 2019 steigen.

 
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