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Geldwoche-Trend Bei Gold gilt: Ruhe bewahren

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Gold unter Druck Quelle: imago images

Das Comeback des Dollar und die steigenden Renditen von US-Staatsanleihen haben den Goldpreis empfindlich getroffen. Positiv für Gold: Seit Mitte März halten sich Goldminen besser als der Goldpreis.

Der Sprung der Renditen von US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Restlaufzeit über die Marke von drei Prozent versetzte dem Goldpreis in Dollar einen empfindlichen Schlag. Der Unzenpreis rutschte zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand des Jahres. Die Logik hinter dieser Preisbewegung ist ganz simpel: Gold, das keine Zinsen abwirft, verliert bei steigenden Zinsen gegenüber Zinsanlagen an Attraktivität.

Das Comeback des Dollar kommt noch dazu. Historisch gesehen liefen Gold in Dollar und Greenback oft in entgegengesetzte Richtungen. Ein fallender Dollar ging einher mit einem steigenden Goldpreis – und umgekehrt. Wertet der Dollar auf, verteuert das Gold außerhalb des Dollar-Raums und bremst dort die Goldnachfrage.

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