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Geldwoche-Trend Das Barrel Öl kann bis auf 100 Dollar steigen

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Ölförderung Quelle: imago

Die robuste Konjunktur in den USA und der ungebremste Öldurst der Chinesen treiben den Ölverbrauch an. Der Preis könnte wieder deutlich ansteigen – die Stärke der Ölaktien ist dafür ein wichtiges Indiz.

Die Zeit des billigen Öls ist vorbei. Für die großen Förderkonzerne war sie ein heilsamer Schock. Denn in den mageren Jahren 2015 und 2016, als das Barrel Nordseeöl zeitweise weniger als 30 Dollar kostete, wurden Investitionen zusammengestrichen. Der Aufwand wurde heruntergeschraubt, wo immer es ging. Innerhalb von zwei Jahren haben Exxon und Chevron die Produktionskosten je Fass um ein Viertel gesenkt, Royal Dutch, BP und Statoil um ein Drittel, Total sogar um mehr als 40 Prozent. Die großen Förderer haben die Preisschwelle, ab der sie Gewinne einfahren, unter 30 Dollar gedrückt.

An den Ölmärkten jedoch wurde in diesem Jahr das Fass schon durchschnittlich um 65 Dollar gehandelt. Und Öl dürfte noch teurer werden. Krisen treiben den Preis. „Durch die jüngsten Spannungen im Nahen Osten und mögliche amerikanische Sanktionen gegen den Iran und Russland könnte sich das Angebot weiter verknappen“, so die Rohstoffanalysten der Commerzbank.

 
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