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Investmentfonds Sie müssen ganz schön nervös sein

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Nach den Geld- und Bondmärkten wollen Mario Draghi und Co. jetzt die Börsen steuern. Quelle: AP

Nach den Geld- und Bondmärkten wollen Mario Draghi und Co. jetzt die Börsen steuern. Anleger sollen nicht mehr frei verkaufen dürfen.

Was haben diese Finanzbürokraten bloß geraucht? Anleger sollen, wenn es an der Börse kracht, ihre Fondsanteile nicht mehr verkaufen dürfen. Weil die Fonds systemrelevant sind. In ihnen stecken so viele Billionen Dollar und Euro, dass es ansonsten irgendwie schwierig würde mit der Stabilität des Finanzsystems.

Klar. Wenn Anleger ihre Fondsanteile zurückgeben, müssen Fonds, um Anleger auszahlen zu können, Aktien verkaufen. Und wenn sie Aktien verkaufen, fallen die Kurse weiter. Das kann ein Crash werden. Soll es an der Börse schon gegeben haben. Wer cool ist, kauft dann. Wer in Panik ist, verkauft. Er schläft dann besser – und ärgert sich später vielleicht, dass er verkauft hat, als die Kurse ganz unten waren. Ärgerlich, aber es war seine freie Entscheidung. Freiheit bedeutet auch die Freiheit, über sein Geld falsch zu entscheiden.

 
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