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Kryptowährung „Libra ist Fluch und Segen zugleich“

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Andreas Krautscheid Quelle: PR

Facebook werden beim Start der Kryptowährung Libra viele Steine in den Weg gelegt. Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken, plädiert für einen E-Euro.

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Andreas Krautscheid, 58, ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken. Davor arbeitete der Jurist unter anderem für die Telekom und saß für die CDU im Bundestag.

WirtschaftsWoche: Herr Krautscheid, die weltweit führenden Staaten wollen Facebook am Start der globalen Kryptowährung Libra hindern. Das freut Sie als Vertreter der deutschen Privatbanken doch bestimmt, oder?
Krautscheid: Wir wollen nicht, dass unsere Währung privatisiert wird. Die Hoheit über Währungen muss bei den Notenbanken verbleiben, in der Euro-Zone also bei der Europäischen Zentralbank. Jenseits dieser Frage ist Libra Fluch und Segen zugleich.

Warum?
Ein Segen ist das Vorhaben von Facebook, weil nicht nur die Politik endlich aufgewacht ist. Und der Fluch besteht darin, dass viele Politiker leider glauben, dass sich das Thema Digitalwährungen erledigt hat, wenn Libra in der geplanten Form verboten wird – und deshalb nichts geschehen muss.

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