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Kunstwerke Die Kunst des Erbens

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Eintrag ins Kunst-Tagebuch: Rechtsanwältin Sasa Hanten-Schmidt sammelt nicht nur. Sondern lehrt auch die Kunst des Sammelns Quelle: Bettina Fürst-Fastré

Viele Unternehmer und Manager bereiten die Weitergabe von Kunstwerken an die nächste Generation vor. Sammler sollten sich zuvor ihren Narzissmus eingestehen – und ihre Kinder einüben in die Kunst der Steuerakrobatik und des Nachlassmanagements.

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Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Sasa Hanten-Schmidt lebt als Rechtsanwältin in Köln, Wien und Dresden. Sie ist wohlhabend, hat sich vorgenommen „ein glücklicher Mensch zu sein“, und wenn sie es einmal nicht mehr sein wird, erben ihre Kinder, Jakob und Konrad, 2000 Kunstwerke. Mindestens. Denn noch sammeln Sasa Hanten-Schmidt und ihr Mann Klaus – Arbeiten von Jonathan Meese, Günther Förg, Rosemarie Trockel, Andrei Roiter.

Zuletzt haben die beiden im Wiener Belevedere Caroline Achaintre entdeckt, für deren animistische Tapisserien und maskenhafte Keramiken sich Hanten-Schmidt spontan begeisterte. Sie hat eine Schwäche fürs Karnevaleske, Zeichenhafte, das sie in der raumgeometrischen Klarheit ihrer Sammlungsvilla im Kölner Osten mit der blockhaft schwebenden Schwere der lichten Papierskulpturen von Angela Glajcar kombiniert. Aber was, wenn Jakob, 12, und Konrad, 10, dafür keinen Sinn entwickeln? Wenn sie sich nicht interessieren für den Kunst-Krempel ihrer Mutter? Wenn sie dereinst statt einen Meese Millionen erben wollen?

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