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Produktinformationen zu ETFs Immer Ärger mit den KIIDs

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Das Projekt, einheitliche Informationsblätter für Finanzprodukte einzuführen, ist in der Praxis gescheitert Quelle: imago images

Nach den Erfahrungen der Finanzkrise wurden einheitliche Kundeninformationsblätter für Finanzprodukte gefordert – seit Juli 2011 sind sie Pflicht. Doch die Praxis zeigt: Das Projekt ist vielfältig gescheitert.

Für den Vorstoß der damaligen Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte es 2009 viel Vorschusslorbeeren gegeben: Das sogenannte „Key-Investor-Information-Document“ (KIID bzw. verkürzt KID) oder zu deutsch Produktinformationsblatt „Wesentliche Anlegerinformationen“ (WAI) sollte Anlegern zu mehr Durchblick verhelfen. Aigner hatte bereits 2009 nach einem Dokument verlangt, in dem die wesentlichen Informationen über ein Finanzinstrument in „übersichtlicher und leicht verständlicher Weise“ dargestellt werden. Es sollte Anleger über Art und Funktion des Anlageprodukts, sowie dessen Ertragschancen, Verlustrisiken und Kosten informieren.

Weil das auf freiwilliger Verpflichtung der Finanzindustrie nicht funktionierte, wurden KIIDs 2011 gesetzlich vorgeschrieben. Das KIID besitzt zudem amtlichen Charakter, denn in Deutschland muss das Dokument laut Gesetz jedem Käufer eines Fonds im Rahmen der Beratungspflichten unmittelbar ausgehändigt werden.

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