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P&R-Container „Wer jetzt klagt, kommt nicht unbedingt schneller an sein Geld“

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Container Quelle: imago

Derzeit werben Anwaltskanzleien und die mit ihnen verbundenen Anlegerschutzvereine um geschädigte P&R-Anleger. Jetzt, wo ein Insolvenzantrag von P&R Container vorliegt, sollten sich die Betroffenen sehr gut überlegen, was sie in den kommenden Wochen tun. Mit einem übereilten Rechtsstreit könnten Betroffene zusätzliches Geld verlieren.

WirtschaftsWoche: Herr Wegel, Tausende Anleger bangen nach dem Insolvenzantrag von P&R Container um ihre Einlagen. Sollen sie jetzt klagen?
Erst einmal sollten Sie Ruhe bewahren. Wer jetzt klagt, kommt nicht unbedingt schneller an sein Geld. Der Insolvenzverwalter wird versuchen, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, um Mieteinnahmen zu generieren. Ein Verkauf der Container auf einen Schlag wäre wirtschaftlich wohl ein schlechter Deal. Jeder potenzielle Käufer kennt die Notlage von P&R und wird versuchen, ein Schnäppchen zu machen. Wahrscheinlicher ist ein Verkauf Zug um Zug. Anleger dürften dann gemäß ihrer Containeranzahl anteilig Geld aus dem Verkaufserlös erhalten. Vorerst sollten Betroffene ihre Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden.

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