Rohstoffmärkte Kaufchancen bei Metallen und Rohöl

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Ölkännchen auf Dollarscheinen, Rohöl Quelle: imago

Die zwischenzeitliche Ausverkaufsstimmung an den Börsen zog auch die Rohstoffpreise mit nach unten – aber weit weniger als die Aktienmärkte.

Der Bloomberg Commodity Index, ein Rohstoffindex, der die Ertragsentwicklung von insgesamt 22 Rohstoff-Futures spiegelt, verlor gegenüber seinem Jahreshoch am 25. Januar nur gut drei Prozent. Für den US-Aktienindex S&P 500 ging es zwischenzeitlich um rund acht Prozent abwärts.

Die relative Stärke der Rohstoffpreise dürfte vor allem am unverändert positiven Ausblick für eine robuste Nachfrage liegen. Für die Weltkonjunktur gehen Prognosen vom stärksten globalen Wachstum seit 2011 aus. Die Rohstoffanalysten der US-Investmentbank Goldman Sachs sind inzwischen wieder so heiß auf Rohstoffe wie seit 2008 nicht mehr. Damals endete der vor allem von China getragene Rohstoffsuperzyklus. Die steigende Nachfrage führe bei immer mehr Rohstoffen zu einem Abbau der Lagerbestände. Das wirkt preistreibend.

Ins gleiche Horn stoßen Analysten anderer Banken. Die Citigroup etwa empfiehlt ihren Kunden, von Festverzinslichen in Industriemetalle umzuschichten. Industriemetalle hätten sich schon in früheren Phasen mit robustem Wachstum und anziehender Inflation besser geschlagen als andere Anlageklassen.

Rohstoffe gewinnen gegenüber Aktien an relativer Stärke. (Zum Vergrößern bitte anklicken)
 
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