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Sauberes Gold? Schweizer Goldraffinerien suchen ein Geschäftsmodell ohne Blutspur

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Die Schweiz kämpft um ihren Platz als Drehscheibe des globalen Goldhandels. Quelle: Alessandro Grassani für Wirtschaftswoche

Die Schweiz ist die diskrete Drehscheibe des weltweiten Goldhandels – auch für Rohstoff aus ethisch fragwürdigen Quellen. Das ging lange gut. Jetzt gefährdet eine Gesetzesinitiative das lukrative Modell. Und auf einmal spricht der Chef einer der größten Goldraffinerien des Landes.

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Die Fabrik, in der das Gold für Anleger, Zentralbanken, Juweliere geschmolzen wird, residiert in einem einstöckigen Flachdachbau am Fuße des Monte Generoso in Mendrisio, Kanton Tessin. Hausherr Christoph Wild lässt sein Reich von einer dicken, mit Stacheldraht bekränzten Mauer schützen. Die Empfangsdame bittet in ein kleines Zimmer hinterm Eingang, schiebt ein Formular über den Tresen. Bevor Wild in Erscheinung treten und zeigen wird, wie seine 300 Mitarbeiter 1300 Tonnen Gold im Jahr herstellen können, bevor er seine Gedanken zur Lage der Schweizer Goldproduktion im Allgemeinen und zur Rolle der Schweizer Raffineure im Speziellen preisgibt, muss noch dieses Formular unterzeichnet werden. Es ist verboten, Goldbarren zu entwenden und zu manipulieren, steht da.

Weltmacht des Goldes

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