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Schulden Die Notenbanken sitzen in der Falle

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Schulden: Warum die Notenbanken in einer Sackgasse stecken Quelle: Illustration: Moritz Wienert

Die Geldflut und Niedrigzinsen haben die Schulden weltweit steigen lassen. Nun können die Zentralbanken die Zinsen kaum noch anheben, ohne staatliche und private Schuldner in Bedrängnis zu bringen – ein Teufelskreis.

Jackson Hole ist ein wildwest-romantischer Ort im US-Bundesstaat Wyoming. Jedes Jahr im August treffen sich dort die führenden Notenbanker der Welt. In diesen Tagen haben sie sich wieder dort eingefunden. In einem abgelegenen Hotel, eingerahmt von der imposanten Kulisse der Rocky Mountains, debattieren sie über die Lage der Weltfinanzmärkte. Die Gegend, ein Eldorado für Skifahrer und Mountainbiker, hat ihren Namen dem Pelzhändler und Fallensteller David Jackson zu verdanken, der dort Anfang des 19. Jahrhunderts lebte. Das In-die-Falle-Tappen gehört daher nicht nur zur Historie des Ortes. Sondern ist heute auch ein Sinnbild für die Situation, in der sich die Notenbanken befinden. Wie Otter, Biber und Mäuse sitzen sie derzeit in der Falle. Mit dem Unterschied, dass sie sich selbst auf den Leim gegangen sind.

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