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Strahlkraft fürs Depot Wie Anleger vom Uran-Boom profitieren

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Reaktorkern eines Atomkraftwerks (Grafik) Quelle: imago images

Deutschland steigt aus, doch andernorts wird massiv in den Ausbau der weitgehend CO2-freien Kernenergie investiert. Damit steigt der Bedarf an Uran, dem wichtigsten Brennstoff für Reaktoren. Anleger können von dem erwarteten Boom profitieren.

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Atomenergie sei „ein kleiner Teil einer sehr großen, neuen kohlenstofffreien Energielösung“, postete Greta Thunberg im vergangenen März – und sorgte damit für Aufsehen. Kurz darauf relativierte die schwedische Klimaaktivistin: Sie habe nur den Weltklimarat zitiert, persönlich sei sie gegen Kernenergie.

Tatsache bleibt trotzdem: Kernenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur kohlenstofffreien Stromerzeugung. Ohne sie wäre der weltweite CO2-Ausstoß in den vergangenen 50 Jahren um 55 Milliarden Tonnen höher ausgefallen, sagt die Internationale Energieagentur (IEA). Die Menge entspricht etwa den durch die Energieerzeugung verursachten CO2-Emissionen von zwei Jahren. Doch trotz des raschen Ausbaus erneuerbarer Energien erreichten die energiebezogenen CO2-Emissionen 2018 ein Rekordhoch. Grund: Die weltweite Stromnachfrage wächst schneller als der Ausbau CO2-armer Energien. Deshalb forcieren vor allem große Schwellenländer den Ausbau der Kernenergie – und sorgen so für eine steigende Nachfrage nach Uran, dem wichtigsten Brennstoff für den Betrieb von Atomkraftwerken.

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