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Baurecht Welche Vorschriften Neubauten in Städten oft verhindern

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Die umfangreichen Bauvorschriften verhindern so manches Projekt zur Aufstockung oder Nachverdichtung in Wohnvierteln. Quelle: imago

Länder und Kommunen machen Bauherrn, die Dachgeschosse ausbauen oder Baulücken füllen wollen, detaillierte Vorschriften. Wer sich nicht auskennt, wird ausgebremst. Die wichtigsten Regeln im Überblick.

Abstände zum Nachbarn

Die Länder machen in ihren Bauordnungen Vorgaben zum Mindestabstand zwischen dem Neubau und der Grundstücksgrenze. Die meisten Bundesländer fordern eine Distanz von mindestens drei Metern. Nur Baden-Württemberg und Hamburg sind großzügiger und fordern 2,5 Meter. In ihren Bebauungsplänen können die Gemeinden von den Ländervorschriften abweichen.

Gebäudehöhe und Zahl der Geschosse

Sowohl Länder als auch Kommunen schränken das Ausmaß von Neubauten zwischen bestehenden Gebäuden ein. Bei Gemeinden ist der Bebauungsplan für Gebäudehöhe und Geschosszahl maßgebend. So dürfen die Flächen auf den Etagen in Summe ein bestimmtes Vielfaches der gesamten Grundstücksfläche nicht überschreiten. Beispiel: Eine Geschossflächenzahl von 3,0 bedeutet, dass die Gesamtfläche der Geschosse maximal das Dreifache der Grundstücksgröße betragen darf. Dort wo es keinen kommunalen Bebauungsplan gibt, müssen sich neue Gebäude an der Höhe der Nachbarimmobilien orientieren.

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