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Der Traum vom Haus Kostenfalle Eigenheim

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Immobilien als Altersvorsorge: Wann das Eigenheim nicht lohnt Quelle: Getty Images

Immobilienbesitz ist populär wie nie. Angesichts der Niedrigzinsen gilt das Eigenheim als die beste Altersvorsorge. Doch immer öfter entpuppt sich die vermeintliche Sicherheit als finanzielles Debakel.

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„Zahle hohe Belohnung!!!“, verspricht ein verzweifelter Hamburger Wohnungssuchender auf Ebay-Kleinanzeigen. Eine Münchner Familie wird gleich konkreter: 7500 Euro will sie zahlen, wenn ihr jemand zu einer Eigentumswohnung oder einem kleinen Häuschen verhilft. Die Nachfrage nach Immobilien ist hoch wie nie: Nur 45 Prozent der Deutschen besitzen ein Eigenheim, doch weit mehr als die Hälfte der Bundesbürger wünschen sich eins. Sie sind auf der Suche nach finanzieller Sicherheit, gerade fürs Alter, seit die Niedrigzinsen Lebensversicherungen unattraktiv gemacht haben.

Das spiegelt sich auch in den Anlageplänen der Deutschen wider. Im Vermögensbarometer des Sparkassen- und Giroverbandes gaben vergangenes Jahr 54 Prozent der Befragten an, dass sich eine Immobilie am besten für den Vermögensaufbau eigne. 2007 waren es nur 27 Prozent. Die Lebensversicherung hingegen, traditionell das liebste Vorsorgeprodukt der Deutschen, fiel im selben Zeitraum von 66 Prozent auf neuerdings 24 Prozent.

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