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Immobilienpreise „Vertrauen in Wertstabilität von Immobilien ist nicht gerechtfertigt“

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Immobilienpreise: Demographie wird die Preise bald drücken Quelle: imago

Seit rund zehn Jahren kennen die Immobilienpreise nur eine Richtung: nach oben. Forscher Gabriel Layes vom Institut für Vermögensaufbau sieht nun jedoch große Risiken: Die Demographie werde die Preise von Häusern und Wohnungen bald drücken. Wann, warum – und wo, verrät Layes im Interview.

WirtschaftsWoche: Herr Layes, das Vertrauen der Deutschen in die Immobilie ist groß, trotz oder gerade wegen des jahrelangen Immobilienbooms. Zu Recht?
Layes: Gegen eine solide finanzierte, selbst genutzte Immobilie ist nichts zu sagen. Mit der können Käufer sich vor steigenden Mieten schützen, insbesondere für den späteren Ruhestand. Für viele ist die eigene Immobilie aber das Königsziel des Vermögensaufbaus. Das halte ich für geradezu naiv. Dieses große Vertrauen in die Wertstabilität ist nicht gerechtfertigt. Bislang beobachte ich aber allenfalls bei sehr vermögenden Personen ein zunehmendes Unwohlsein angesichts der starken Wertsteigerungen von Häusern und Wohnungen.

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