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Streit um Immobilien Enteignungen würden Berlin hoffnungslos überfordern

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BIM Sanierungsfälle Quelle: imago images

Die Rufe nach der Enteignung von Wohnungskonzernen werden lauter – besonders in Berlin. Dabei sind kommunale Unternehmen schon jetzt mit dem Management ihrer Gebäude überfordert.

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So ganz fassen kann man beim Finanzdienstleister Hypoport noch immer nicht, was da kürzlich in der Bundeshauptstadt passiert ist. Das börsennotierte Unternehmen, berichtet sein Sprecher, habe die bisher gemietete Firmenzentrale in der Nähe des Alexanderplatzes kaufen wollen, die Verhandlungen mit dem Eigentümer seien bereits abgeschlossen gewesen. Doch am letzten Tag der Frist habe die landeseigene Gesellschaft Berliner Immobilienmanagement (BIM) ohne jede Vorankündigung von einem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht. „Damit hatte wirklich niemand gerechnet“, sagt der Sprecher.

Statt in den eigenen vier Wänden hätten sich die 350 Mitarbeiter des Unternehmens damit plötzlich in äußerst unsicheren Raumverhältnissen wiedergefunden. Hypoport habe die BIM gebeten, den auslaufenden Mietvertrag zu verlängern. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bisher aber weder eine schriftliche Zusage noch ein Angebot für einen adäquaten Alternativstandort erhalten. Die zuständige Berliner Senatsverwaltung erklärt, dass sie Angebote gemacht und „frühzeitig“ über die Existenz des Vorkaufsrechts informiert habe.

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