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Studie Die Große Koalition hat das Baukindergeld zu knapp bemessen

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Die Groko will Familien mit einem Baukindergeld zu Eigentum verhelfen. Quelle: imago

Die Große Koalition will Familien mit einem Baukindergeld zu Eigentum verhelfen. Neue Berechnungen zeigen: Das eingeplante Geld reicht nicht.

Dafür, dass die Große Koalition das Thema Wohnen als große soziale Herausforderung ansieht, tut sich bemerkenswert wenig auf diesem Gebiet. Streit um die Mietpreisbremse, Streit um die Finanzierung des Baukindergeldes: Union und SPD sind sich uneinig wie lange nicht. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) legt nun Daten vor, die das Zeug haben, die Auseinandersetzung um die geplante Förderung von Familien beim Erwerb von Eigentum weiter zu verschärfen. „Die Zahl der Ersterwerber ist 2016 weiter gesunken“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Bericht des IW Köln.

So hätten nur rund 600.000 Haushalte den Schritt von der Miete ins Eigenheim gewagt. Doch selbst auf Basis dieser geringen Zahlen werde das Baukindergeld den gesteckten Kostenrahmen von zwei Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode wohl „deutlich überschreiten“.

 
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