Teure Wohnungen Selbst Zinsanstieg könnte Immobilienboom nicht stoppen

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Häuser und Wohnungen in deutschen Städten sind teuer. Quelle: dpa

Eine Wende zu steigenden Zinsen würde dem sagenhaften Anstieg der Immobilienpreise vorerst kein Ende setzen. Im Gegenteil.

Häuser und Wohnungen in deutschen Städten sind teuer. Zu teuer, meint etwa die Bundesbank. Sie ging schon für 2016 von 15 bis 30 Prozent Überbewertung in den Städten aus. Viele Experten suchen daher nach dem Auslöser, der zum Ende des Booms führt.

Doch – so viel vorweg – die allseits verdächtigten Zinsen werden es nicht sein. Im Gegenteil: Steigen sie tatsächlich wieder nachhaltig, wird das erst die letzte Phase des Immobilienbooms einläuten.

Dabei erscheint die Argumentation durchaus logisch. Steigen die Zinsen, werden Immobilienkredite teurer – und viele Geldanlagen abseits der Immobilienmärkte attraktiver. Damit würde die Nachfrage nach Immobilien sinken, die Preise könnten fallen. Nur ist davon nichts zu spüren.

 
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