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Erbschaft- und Schenkungsteuer Immobilien-Erben droht eine höhere Steuerlast

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Prachtbau: Einigen Immobilienerben droht eine höhere Steuerlast. Quelle: imago images

Das Bundesfinanzministerium will die Erbschaft- und Schenkungsteuer verschärfen. Das betrifft Unternehmer, aber auch Privatleute. Was Sie über die neuen Vorschriften wissen sollten.

Die „Cash-GmbH“ war für Finanzbeamte der Horror: Unternehmer übertrugen private Ersparnisse auf ihre Firma, bevor sie die an die nächste Generation reichten – und die Sprösslinge profitierten von Steuerprivilegien für Betriebsvermögen. Das geht nicht mehr. Seit 2016 können Firmenerben für Vermögen, das nicht direkt der Bereitstellung von Arbeitsplätzen dient (Verwaltungsvermögen, zum Beispiel Finanzmittel wie Bankguthaben) nur begrenzt Steuervorteile einfordern. Mit neuen Richtlinien, die der Bundesrat bis Sommer absegnen soll, will das Bundesfinanzministerium (BMF) die Regeln präzisieren und verschärfen.

Ein Beispiel: Forderungen gelten laut Entwurf, ähnlich wie Bankguthaben, als „Finanzmittel“ – obwohl sie klar unternehmerisch veranlasst sind. Die Steuerbenachteiligung sei deshalb „sinnwidrig“, kritisiert der Steuerberaterverband.

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