WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Im Ausland geblitzt Wann sie Knöllchen aus dem Urlaub nicht bezahlen sollten

Premium
Im Ausland geblitzt: Wann Sie Knöllchen nicht zahlen sollten Quelle: imago

Nach dem Urlaub landen oft Knöllchen aus dem Ausland in den deutschen Briefkästen. Wann Autofahrer zahlen sollten – und wann nicht.

Zurück aus dem Sommerurlaub in Frankreich fand Hugo R. ein unerfreuliches Souvenir in der Post. 45 Euro wollte die Behördenkasse aus Rennes, weil er auf einer Pariser Autobahn nach Abzug der Toleranz mit 121 Kilometer pro Stunde unterwegs war. Knappe Sache, erlaubt waren 120. Viele Urlaubsheimkehrer stellen sich wie er die Frage, ob sie Auslandsknöllchen zahlen oder aussitzen sollten.

Es kommt darauf an, wie hoch die Forderung ist und in welchem Land die Polizei geblitzt oder aufgeschrieben hat. So können Autofahrer bei Bagatellbeträgen wie im Fall R. mauern, denn Behörden aus den meisten EU-Ländern wie Frankreich dürfen nur Forderungen ab 70 Euro in Deutschland vollstrecken. Eine Ausnahme ist Österreich, wo die Bagatellgrenze wegen eines separaten Eintreibe-Abkommens bei nur 25 Euro liegt.

 
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%