Indexmiete Vermieter darf die Kaution behalten

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Immer höher: Indexmieten sind nicht gedeckelt Quelle: dpa

Viele Vermieter vereinbaren Indexmieten, um der Mietpreisbremse zu entgehen. Welche Gesetze dabei zu beachten sind, wie die Gerichte entscheiden.

Seit die Mietpreisbremse im Juli 2015 in Kraft getreten ist, häufen sich die Streitereien um Mieterhöhungen. Viele Vermieter wollen diesen Konflikten aus dem Weg gehen, indem sie Indexmieten vereinbaren. Dabei steigt die Miete mit dem Index für Verbraucherpreise des Statistischen Bundesamts. Ein Beispiel: Im Jahr 2016 kletterte der Verbraucherpreis-Index von 107 auf 108,8 Punkte. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent. Eine Monatsmiete von 700 Euro würde demnach auf 712 Euro steigen.

Die Mietpreisbremse schreibt vor, dass nur die Miete zu Beginn eines Mietvertrags mit Indexmiete nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete aus dem Mietspiegel liegen darf. Danach sind die Mieterhöhungen lediglich durch den Index begrenzt. Eigentlich ist das ein simples Konzept, das keinen Anlass zu Streit geben dürfte. Dennoch kommt es zu Prozessen, beispielsweise, weil Mieter mit der Mieterhöhung nicht einverstanden sind.

 
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