Knapper Wohnraum Was Sie bei der Vermietung an Flüchtlinge beachten müssen

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Die Kommunen suchen dringend Wohnraum für Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen. Was Steuerzahler bei der Unterbringung von Flüchtlingen beachten sollten und welche Steuerabzüge für Vermieter zulässig sind.

Begehrter Wohnraum für Flüchtlinge Quelle: dpa

Weil Massenunterkünfte für die Unterbringung von Flüchtlingen nicht ausreichen, wenden sich die Kommunen auch an Privathaushalte. So mancher wird dann erstmals zum Vermieter, oft auch nur befristet. Wer als Privatperson an Flüchtlinge vermietet, sollte einige Regeln beachten:
1. Einkommenssteuer: Mieten sind grundsätzlich als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. Im Gegenzug lassen sich Werbungskosten, beispielsweise für die Einrichtung von Wohnräumen, von den Einnahmen abziehen.


2. Umsatzsteuer: Einnahmen aus langfristigen Mietverträgen über mehr als sechs Monate sind umsatzsteuerfrei. Bei Verträgen bis zu sechs Monaten fällt Umsatzsteuer an. Im Gegenzug können sich Vermieter die bei Anschaffungen für die vermieteten Wohnräume angefallene Umsatzsteuer rückerstatten lassen.

 
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