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Mietminderung Bei Mängeln weniger Miete zahlen

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AlbtraumVermieter und Mieter streiten wegen Schimmel. Quelle: imago images

Ist die Wohnung mangelhaft, können Bewohner ihre Miete mindern. Dabei sollten sie jedoch einige Regeln beachten, um sich Ärger zu ersparen. Die wichtigsten Urteile im Überblick.

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Der Mieter einer Wohnung in Glinde bei Hamburg entdeckte Schimmelflecken an den Wänden. Er informierte umgehend den Vermieter und bat um Abhilfe. Der jedoch weigerte sich. Daraufhin ließ der Mieter den Schimmelbefall von einem Fachmann begutachten und klagte auf Mietminderung.

Derzeit liegt das Verfahren beim Bundesgerichtshof (BGH), der voraussichtlich noch in diesem Jahr entscheiden wird (VIII ZR 67/18). Die Vorinstanz, das Landgericht Lübeck, sprach dem Mieter das Recht zu, die Miete zu mindern (14 S 107/17). Durch Baumängel verursachte Wärmebrücken begünstigten die Schimmelbildung, so die Richter. Allein durch regelmäßiges Lüften sei das Problem nicht zu beheben. Das Landgericht stellte zudem klar, dass allein schon ein Schimmelrisiko durch bauliche Gegebenheiten ein Mangel sei kann.

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