Mietrecht zur Kündigung Wie man seine Mietwohnung möglichst lange hält

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Welche Spielregeln gelten, wenn Mitbewohner den Mietvertrag übernehmen. Quelle: dpa

Ein Mietvertrag gilt nicht ewig: Wenn Mitbewohner sterben, Paare sich trennen oder Mieter untervermieten wollen, hat das rechtliche Folgen. Welche Gesetze zu beachten sind, wie Gerichte bei Streitfällen entscheiden.

Jetzt, da Mietwohnungen in Großstädten knapp sind, achten Vermieter genauer auf die Bonität von Mietern. Willkommen sind vor allem Doppelverdiener ohne Kinder. Selbst wenn Mieter finanzkräftig genug sind und einziehen dürfen, ist das keine Garantie für die Zukunft. Im schlimmsten Fall droht der Rausschmiss.

In einem derzeit beim Bundesgerichtshof verhandelten Verfahren verstarb die Mieterin einer Dreizimmerwohnung, die sich diese mit ihrem Lebensgefährten teilte (BGH, VIII ZR 105/17). Der Mann war zu dem Zeitpunkt in der Ausbildung und verdiente deutlich weniger als seine verstorbene Partnerin. Der Vermieter kündigte daraufhin den Mietvertrag, weil er davon ausging, dass sich der Auszubildende die Monatsmiete von 715 Euro warm nicht leisten könne. Der Mieter widersprach und bat den Vermieter um Erlaubnis, einen Untermieter in die Wohnung zu holen, um sich mit ihm die Miete zu teilen.

 
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