Reiserecht Geld für verlorene Urlaubszeit

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Ein Kreuzfahrtschiff vor der Skyline Hongkongs Quelle: imago

Buchungsfehler des Veranstalters können Reisenden den wohlverdienten Urlaub verderben. Welche Rechte Urlauber in solchen Fällen haben – und wie viel Schadensersatz sie rausholen können.

Kreuzfahrten mit Luxusschiffen sind derzeit angesagt. Seit 2005 hat sich die Zahl der deutschen Passagiere auf 2,7 Millionen fast verdreifacht. Wer eine Reise auf dem Traumschiff bucht, vertraut darauf, dass er zum vereinbarten Zeitpunkt an Bord gehen kann. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Reisenden ohne eigene Schuld das Traumschiff verpassen. Genau das passierte einem Ehepaar, das im November 2015 zu einer Karibikkreuzfahrt aufbrechen wollte. Der Reiseveranstalter hatte es jedoch versäumt, rechtzeitig eine Kabine zu reservieren. Erst drei Tage bevor das Schiff ablegen sollte, erfuhr das Paar von der Panne. Um eine andere Kreuzfahrt zu buchen, war es zu spät. Stattdessen organisierten die verhinderten Schiffstouristen eine Mietwagenreise durch Florida. Sie wollten vom Reiseveranstalter den vollen Reisepreis von rund 5000 Euro als Entschädigung für vertane Urlaubszeit. Zudem verlangten sie von ihm, die Mehrkosten der Florida-Reise von 900 Euro zu erstatten.

 
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