Serie Steuererklärung Teil 1: Angestellte Mit Ausgaben für den Job senken Angestellte die Steuer

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Mit beruflichen Ausgaben senken Angestellte die Steuer Quelle: dpa

Berufliche Ausgaben geben viel Spielraum, weniger Steuern zu zahlen: vom beruflich genutzten Laptop über ein Homeoffice bis zur beruflich nötigen Zweitwohnung. Alle für die Steuererklärung 2017 relevanten Änderungen, wichtigen Urteile und laufenden Verfahren finden Sie in Teil 1 unserer Steuer-Serie.

Viele Angestellte haben Taktiken entwickelt, berufliche Ausgaben übers Jahr im Blick zu behalten: Die einen sammeln Quittungen im alten Schuhkarton, andere speichern sie digital ab. Sowohl über Steuersoftware als auch über spezielle Apps (wie FastBill oder Scanbot) geht das. Jede der selbst getragenen Ausgaben kann später die Steuerlast senken. 1000 Euro an Werbungskosten werden bei Angestellten bereits pauschal und beim laufenden Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Sobald diese Grenze aber überschritten ist, drückt jeder weitere beruflich ausgegebene Euro das zu versteuernde Einkommen.

Gibt es für einzelne Ausgaben keinen Beleg oder ist dieser nicht mehr zu finden, dürfen Steuerzahler einen Eigenbeleg ausstellen, mit Zahlungsempfänger, Betrag, Zweck der Zahlung und Datum. Bei höheren Ausgaben drohen jedoch kritische Rückfragen vom Finanzamt.

Alle Käufe bis 400 Euro (pro Gegenstand und ohne Mehrwertsteuer) dürfen sofort in voller Höhe eingetragen werden. Für Käufe 2018 beträgt die Grenze sogar 800 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Die besten Tipps für ihre Steuererklärung 2018

 
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