Serie Steuererklärung Teil 2: Paare, Familien, Studenten Die Kinderbetreuung zählt, das Essen in der Kita nicht

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Kinderleicht: Ausgaben für den Nachwuchs sind steuerlich absetzbar Quelle: dapd

Studieren ist teuer, Kinder aufziehen auch. Mit dem nötigen Wissen können junge Leute, Paare und Familien einige Ausgaben wenigstens von der Steuer absetzen. Welche, zeigt der zweite Teil unserer Serie.

Schon 2017 bekamen Familien zwei Euro mehr Kindergeld pro Monat und Kind. Dieses Jahr steigt die Leistung erneut um zwei Euro. Steuerlich wird bei Eltern ein Kinder- und Erziehungsfreibetrag berücksichtigt, für 2017 sind das 7356 Euro. So viel Einkommen wird, zusätzlich zu anderen Freibeträgen, steuerfrei gestellt.

Doch vom rechnerischen Steuervorteil wird das gezahlte Kindergeld abgezogen. Der Freibetrag wirkt sich daher erst bei höheren zu versteuernden Einkommen aus – bei Eheleuten ab etwa 64.000 Euro. Noch offen ist, ob der Kinderfreibetrag richtig berechnet wird. Das Niedersächsische Finanzgericht hält ihn für zu niedrig (7 K 83/16). Das Bundesverfassungsgericht lässt auf eine Entscheidung bisher warten. Grundsätzlich sollten Steuerbescheide in diesem Punkt automatisch vorläufig ergehen. Ein Einspruch ist nicht nötig.

 
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