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Serie Steuererklärung Teil 7 Wie das Finanzamt die Genesung fördert

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Eine leere Blisterpackung und eine daneben liegende Tablette Quelle: imago images

Einige private Ausgaben, etwa bei Krankheit, können abgesetzt werden. Welche Regeln Spielraum bieten – und was sich bei der Steuererklärung für 2018 sonst noch ändert.

Seit 1919 konnten sich Steuerzahler ein Datum im Kalender anstreichen: Bis Ende Mai mussten sie jedes Jahr ihre Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Hundert Jahre später, für die Steuererklärung 2018, gilt erstmals eine neue, um zwei Monate verlängerte Abgabefrist. Erst Ende Juli muss die Steuererklärung nun vorliegen, wenn die Abgabe verpflichtend ist. Diese Pflicht greift etwa, wenn über 410 Euro an Nebeneinkünften, Arbeitslosen- oder Elterngeld gezahlt wurden, oder wenn Lohn in den Steuerklassen III, V oder IV mit Faktor geflossen ist, um vom Splittingvorteil zu profitieren. Unterstützen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein, muss die Steuererklärung sogar erst Ende Februar 2020 beim Finanzamt eintreffen. Bisher wäre die Frist in diesem Fall auf Ende 2019 gefallen.

So bleibt mehr Zeit, um den Fiskus an Ausgaben zu beteiligen. Im Fokus stehen berufliche Ausgaben, aber auch private Kosten lassen sich teils steuerlich absetzen – zum Beispiel privat getragene Krankheitskosten. Diese können als außergewöhnliche Belastung zählen.

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